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Alles überstanden

Die aufregenden und nervenzerrenden Tage sind Gott sei Dank vorbei!
Wieder mal hieß es: Wecker auf 1 Uhr 30 stellen.
Kurz vor 3 Uhr Abfahrt.
Das Wetter – mehr als bescheiden !!! Ich glaube wir hatten (außer Sonne) alles durch – Regen, Graupelschauer, Schnee !!! , Wind und Nebel.
In weiser Voraussicht hatten wir die Winterjacken eingepackt.
Kurz vor Leipzig wurde Finley zusehends nervöser – als würde er ahnen , was auf ihn zukommt.
Ankunft pünktlich um 8 Uhr in der Klinik. Finley wiegen und dann zur Besprechung des Ablaufs und Gesundheitszustandes meines Eindrucks über ihn.
Zu allem Schrecken teilte man mir mit, daß bei Fin´zwei Backenzähne nicht durchgebrochen seien, diese im Kiefer festsitzen würden . Sofern ich meine Zustimmung gäbe, würde eine Zahnärztin diese heute entfernen und gleichzeitig den Zahnstein, durch den er schon eine leichte Parodontose hat. Mir wurde erklärt, das die Zähne am Anfang keinerlei Probleme darstellen. Allerdings würden sich mit der Zeit um diese eingebetteten Zähne Wasseransammlungen bilden , aus denen Zysten entstehen. Und bei einem Zahn wurde auch schon eine kleine Zyste entdeckt.  Als ich fragte, warum ich das jetzt erst erführe, teilte man mir mit :Dies wurde beim CT letztes Jahr festgestellt ! Aber die Zahnärztin sehe sich die Bilder erst viel später an und vermerkte es halt dann in Fin´s  Krankenakte.
Ich müßte mich jetzt nicht dafür entscheiden, allerdings bliebe die Behandlung nicht aus.
Ich stimmte natürlich zu, noch dazu , wo er ja ohnehin in Narkose liegt !

Das Warten auf den Rückruf in der Pension – nervenzerrend ohne Ende.
Um 13 Uhr endlich der Anruf vom Proff. – Finley gehe es gut, er hat alles gut überstanden. Beim linken Nasenloch mußte er nacharbeiten, es war ein bißchen zugewachsen, sodaß er handeln mußte. Die Nasenmuscheln seien nicht mehr nachgewachsen und würden es auch jetzt nicht mehr tun. Es sei alles in bester Ordnung. Die Fäden würden sich in etwa 4 Wochen von selbst auflösen, wenn nicht, muß die TÄ ran. Aber meine Jungs sind ja ohnehin in die TÄ schwer verliebt, von daher dürfte es auch keine Probleme geben.
Auch die Zähne wurden problemlos entfernt, eine defekte Wurzel wurde noch gefunden, die man ihm auch gleich mitentfernte.
Aber das Beste : Wir durften ihn kurz vor 15 Uhr holen.
Er war zwar bei Abholung noch nicht ganz in unserer Welt, aber wir hatten unser schwarzes Goldstück wieder.Auch das OK für den Besuch einer Internetfreundin in Leipzig , die ebenfalls zwei Möpse ihr Eigen nennt, bekamen wir. Die Freude auf Romy , Lusches und Lotta war umso größer…
Der Professor sagte auch : Um den MPRV mal zu loben , er ist schon auf dem richtigen Weg und Finley sei seit langem wieder mal ein Mops, dem man in die Ohren blickt und das Trommelfell sieht. Bei den meisten Plattnasen sind die Gehörgänge sehr eng, was früher oder später zu Problemen führt…
Zitatende: Finley hatte bei der ganzen Sache noch Glück im Unglück. Denn die eingeschlossenen Backenzähne sieht man auf einem normalen Röntgenbild NICHT !!! Und – er hatte schon Möpse mit gebrochenem Kiefer auf dem OP-Tisch, weil die Zysten so großen Druck ausübten.

Ich wünsche Finley  und auch mir , das jetzt endlich Ruhe in unser Leben einkehrt und er noch ein langes , gesundes Leben vor sich hat. Und ich noch lange Freude an diesem kleinen schwarzen Wirbelwind habe.

Apr 15, 2010 | 0 | Finleys Krankheit

Diesmal spreche ich – Finley – selbst

So Leute – jetz isses soweit. Am Montag, genauer am 12. April 2010 ist der große Tag meiner Nachuntersuchung. Frauchen bibbert schon sehr, sie hat immer mehr Angst vor der Narkose , als ich. Und die Frage, ob man bei mir evtl. nacharbeiten muß , steht ja sowieso im Raum. Eigentlich kann es sich gar keiner vorstellen, denn ich bin fit wie ein Turnschuh !!!

Frauchen hat Euch noch ein paar Stories von uns eingebaut, damit Euch während unserer Abwesenheit nicht langweilig wird. Meine Zweibeiner haben sich nämlich für eine Nacht, da sie ja nicht wissen, ob sie mich am gleichen Tag oder am nächsten Tag erst bekommen, ein Pensionszimmerchen genommen. Und anschließend werden wir eine Internetfreundin, die auch zwei Möpse hat, besuchen.
Mal sehen, wie lange die uns aushalten !!!
Lasst Euch überraschen, Fraule hat ihren Foto dabei und wird Euch mit Sicherheit von allem berichten !!!

Also – haltet die Ohren flach und drückt mir ganz feste die Pfötchen , das alles gut geht.

Euer tapferes Kerlchen – Finley

Apr 10, 2010 | 0 | Finleys Krankheit

Finleys Nachuntersuchung

Der Nachuntersuchungstermin für Finley, den ich mir schon im Dezember geholt habe, rückt immer näher. Am 12. April muß er nochmal eine Narkose über sich ergehen lassen. Frau Dr. Schlüter ist mit der Beschreibung über Finleys Gesundheitszustand sehr zufrieden und geht mal davon aus, daß nicht nachoperiert werden muß und er am gleichen Tag wieder nachhause darf. Die Entscheidung selbst fällt sich natürlich erst bei der Untersuchung. So fit und vital Finley ist, gehe ich aber auch mal vom besten aus.

Also – wie immer – Fortsetzung folgt

P.S. Allerdings ist es mir auch jetzt wieder ein Bedürfnis nochmal darauf hinzuweisen, daß man bei der Auswahl eines Welpen ( im allgemeinen egal welcher Rasse und im Besonderen eines kurzschnäuzigen Hundes wie des Mopses) nicht genug darauf achten kann, einen seriösen Züchter und vor allem einen gesunden Hund zu erstehen. Es gibt genug schwarze Schafe und die wird es auch immer geben ! Ich möchte damit nur sagen, man muß vernünftig genug sein, beim kleinsten Zweifel ( so wie es mir eigentlich mit Finley ging) vom Kauf zurückzutreten. Leider spielt das Herz oft gegen den Verstand !
Ich liebe Finley und man kann es auch unter der Kategorie “ Jahresrückblick“  nachlesen, aber die Sorgen und Ängste könnte man sich ersparen, wenn der Verstand siegte…

Feb 28, 2010 | 0 | Finleys Krankheit

Finley – mir geht es gut

Hallo ihr da draußen ! Für alle die sich für mein Schicksal interessieren und interessierten : Mir geht es gut ! Ich bin jetzt 4 Tage wieder zuhause und genieße mein neues Leben. Leider komme ich heute erst dazu , Euch zu berichten, ich war die Tage ganz schön im Mopsstress. Mußte schließlich das ganz Haus durchschnüffeln und die Umgebung wieder mal „richtig“ abstecken…

( die Hundedamenwelt will ja schließlich informiert sein ).
Als ich nach Hause kam, Mops hat mich da was erwartet ! Als hätte ich schon wieder Geburtstag – aber irgendwie bin ich ja schon neu geboren !

– Spielzeug –
… endlich darf ich wieder nach herzenslust spielen…
Seht ihr, wie neidisch Romeo guckt ?

… hab´s mal vorsichtshalber in meinem Bettchen versteckt – psst !

– Leckerlies –
… aber gaaanz weiche, denn harte sind noch nichts für meinen frisch operierten Kehlkopf…
…tja – und dann noch …

  

Puppie – Geschirre
Halsbänder sind momentan für mich nämlich auch passe !!!
Seh ich in diesen Dingern nicht Finleymopsmäßigcool aus ?

Tja und dann wäre da noch der Fall Romeo zu lösen gewesen: Der hat sich nämlich ganz schön aufgeführt, als ich wieder zuhause war.  Der mochte mich plötzlich nicht mehr !!! Aber Frauchen hat mich getröstet und gesagt: Keine Angst , Kleiner , (warum nennt die mich eigentlich immer noch Kleiner, ich bin doch schon groß) , deinem Tscharm kann auf Dauer keiner widerstehen, auch Romeo wird ihm bald wieder unterliegen…
Frauchen hatte Recht, es ist alles wieder in Butter, aber ich sag´s euch, es war harte Arbeit !!!
Ich glaube, der war eifersüchtig, denn ich durfte in Leipzig mit einigen Hundedamen spielen und die Gerüche , die ich mit nach Hause nahm, konnte ich Romeo nicht verbergen….
Mops sei Dank sind wir jetzt wieder gute Freunde geworden…

Und auch Frauchen hat was geschenkt bekommen ( wegen meiner OP bekommt die was geschenkt – wie geht das denn), aber ok , ich zeig´s euch mal:

… toll – Buttons von uns …
Könnt ihr übrigens bestellen – unter Frauchens neuestem Link
www.mueffel-muffin.de

Bis bald – Euer Mopsfidelius

Sep 05, 2009 | 0 | Finleys Krankheit

Finleys Entlassung ! 01.09.2009

Mit einem kleinen Abschnitt aus Finleys Entlassungspapieren möchte ich Finleys „Krankenakte“ schließen: genug gelitten
genug mitgemacht
genug ausgestanden

Also:
– Der Kehlkopf von Finley ist kollabiert –

Beim Brachyzephalen Syndrom und einem Kehlkopfkollaps handelt es sich um Erbkrankheiten , die durch Missbildungen am Schädel und besonders an den lebensnotwendigen Atemwegen gekennzeichnet sind. diese zuchtbedingten Erkrankungen werden klinisch mit zunehmendem Alter schlimmer, dadass die Prognose umso schlechter ist, je eher ein Tier diese ausgeprägten Veränderungen zeigt. Die hier durchgeführte Multilevel-Chirurgie ist eine stark invasive und aufwendige Maßnahme, die das Weiterleben von Finley ohne permanente Atemnot und damit ein Leben in Leiden und Qualen verhindern soll.
Jedoch können die durch die gravierenden Missbildungen an den Atemwegen bedingten Veränderungen auch in Zukunft immer zu einer Beeinträchtigung führen.

In ca 6 Monaten muss Finley zur Nachuntersuchung, da berichte ich natürlich weiter…

Sep 02, 2009 | 0 | Finleys Krankheit

Finleys 7. Tag nach der OP, 31.08.2009

Wir dürfen Finley morgen holen !!!

Das Wochenende war das längste in meinem Leben …
Und der heutige Tag !!!!!! bis zum Anruf eine Katastrophe…

Nur so viel noch : Bei der heutigen Kontrolle mußen sie nichts mehr „nacharbeiten“ !
Finley hatte definitiv einen Kehlkopfkollaps – das sagten sie mir bewußt erst heute, bzw nicht nach Finleys überstandener OP, denn man mache sich zu viele Sorgen um seinen Hund , die einfach nicht sein müssen…
Bei Finley ist alles verkrüppelt im Hals und Nasenbereich !
Es wurden alle Engstellen erweitert und
er wird ein weit besseres Leben führen , als vor der OP, man müsse sich allerdings vor Augen halten, daß Fin` immer ein „kranker“ Hund bleiben wird und nie die Energie haben wird, als ein Langnasenhund, bzw ein gesunder Mops !

-Fortsetzung folgt-

Aug 31, 2009 | 0 | Finleys Krankheit