Finley macht mir Sorgen !!!

Als wir Finley damals holten (er war 8 1/2 Wochen alt), dachte ich mir: Jetzt hat dieser Hund so eine tolle Schnauze, weit schöner hervor“geschoben“ , als Romeo ( der ja auch auf  „langnasig“ gezüchtet wurde, dafür aber eine sehr „platte“ Nase hat) und er schnauft so furchtbar „hart“, als bekäme er schlecht Luft!

Als Fin´ ca 11 Wochen alt war, ich hatte mich schon fast an Finley´s Schnauferei gewöhnt ( er war zu meinem kleinen Grunzer geworden) und laut TA auch völlig gesund ( wobei meine TÄ schon verlauten ließ, er hätte vielleicht  !? etwas mit den Nebenhöhlen) hatte Fin´s Züchterin ein Mopstreffen und wir fuhren mit Freude dort hin. Es war auch ein wunderbares Treffen – und als ein Pärchen, daß eine Schwester von Finley hatte, sagte: Und wir dachten, unser Hund schnauft so „laut“, war´s für mich klar. Auch dieser Hund hatte das „Phänomen – es kann also nichts schlimmes sein… So weit – so gut ….
Finley war inzwischen ca 5 Monate alt, wir saßen an einem Samstag beim Abendessen, als er von draußen rein kommt und zu husten anfängt. Ich sagte noch: Der hat bestimmt wieder Gras gefressen, das ihn stickt und er möchte es hervorhusten…
Aber es wurde nicht besser! Die ganze Nacht ging es so dahin – Sonntagvormittag war plötzlich Ruhe und ich dachte, jetzt hat er es überstanden – was immer es war. Sonntagnachmittag fing es plötzlich wieder an !!!
und ich sagte zu meinem Mann: Ich gehe morgen vormittag sofort zum TA – normal ist das nicht mehr…
Aber bei diesem war ich schneller , als gedacht. Sonntag 21 Uhr 30 hustet er ( 1 x ) und sackt schön langsam in sich zusammen !!! Ich habe vor lauter Panik ( man soll ja die Ruhe bewahren – aber geht das ?) sofort meinem Mann geschrien, der ihn schüttelte und betatschte – was macht man auch in so einem Fall ?
Und ich rief sofort die Tierärztin an. Eine 1/4 Stunde später war ich bei ihr …
Sie horchte ihn ab und gab ihm erstmal eine Beruhigungsspritze und „etwas“ für´s Herz. Sie vermutete durch „irgendetwas“ hätte er Sauerstoffmangel erlitten oder das Herz sei evtl zu groß…( wegen dem Husten).Sie wollte ihn noch röntgen, aber ich übertrug meine Nervosität so auf Finley, daß er nichts mit sich machen ließ. Als er auch noch vor Angst seine Blase entleerte, war es total mit mir vorbei… Also: Am Montag früh nochmal der Versuch, ihn zu röntgen – allerdings nicht mit mir, sondern mit der Arzthelferin – er ließ es problemlos über sich ergehen ! Um einen Herzfehler aber wirklich auszuschließen, fuhren wir Dienstag früh gleich nach München-Haar….
Dort stellte man fest, daß doch tatsächlich am Herzen – ich nenne es mal so : eine kleine Unstimmigkeit besteht. Dies sei aber auf keinen Fall !!! für die Ohnmachtsanfälle ( die leider noch mal kamen) verantwortlich und ich bräuchte mir dahingehend keine Sorgen machen, denn diesen „Fehler“  hätten sehr viele Hunde und diese würden auch sehr alt damit…
Also , wieder nach Hause, leider mit dem Wissen, daß Finley „etwas“ am Herzen hat…
Meine TÄ nahm Fin´dann auf anraten der Klinik Blut ab, um alles ( Leberwerte, Zucker ect.) abzuchecken. Dabei stellte sich raus,daß die ganzen Werte im „grünen Bereich“ seien, allerdings die Leukozyten viel !!!! zu hoch. Statt 12000 waren es 21000 – enorm hoch ! Sprich , er mußte irgendwo im Körper einen Entzündungsherd haben ( ich sagte  ja immer schon, Fin´hört sich an, als hätte er die reinste Erkältung), der ihm so zu schaffen macht. Wir behandelten Finley 10 Tage mit Antibiotika ( die Anfälle kamen trotz Husten Gott sei Dank nicht mehr). Dann wurde durch eine 2. Blutabnahme festgestellt, daß die Leukozyten immer noch zu hoch seien ( statt 12000 immer noch 15000). Nochmal! 10 Tage Antibiotika – nochmal! Blutabnahme. Und dann der Schock für mich: Es waren diesmal 18000 ! Leukozyten – der Wert war unter der Behandlung gestiegen ! – statt gefallen …Ich litt Höllenqualen, was war nur mit Fin´???
Meine TÄ holte Rat in München bei Fin´s behandelnder Ärztin. Diese sagte zu ihr, dieser Wert sei für den kleinen Hund durchaus noch normal. Die Hunde stehen mit den ganzen Behandlungen und den ständigen Besuchen beim TA derart unter Stress, daß die Leukozyten auch schon mal hochschnellen können, obwohl sie schon gesund sind…
Wir ließen es mal so stehen und Finley bekam noch ein homöopathisches Mittel , um das Antibiotika wieder auszuspülen ( er war ja schon ziemlich abgefüllt mit diesem Zeug). Es ging ihm von da an täglich besser, er wurde noch lebendiger, als er eh schon war und man sagte im Nachhinein, er hätte mit Sicherheit eine Erkältung gehabt. Er schnaufte auch plötzlich ohne irgendwelche Nebengeräusche durch die Nase, er mußte also einen Schnupfen ect gehabt haben, daß im Rachen „alles“ verschloß !
Und nach ein paar Wochen war alles vergessen …
Bis vor kurzem( Finley ist jetzt 10 1/2 Monate). Wir waren gerade in einer Hundeboutique, als Fin´(1x) hustet – und wieder langsam zusammensackt. Dieses dauerte vielleicht 10 Sek., dann war er wieder „der Alte“ – als wäre nichts geschehen ! Nur mir war der Einkauf restlos vergangen…
Wieder zuhause natürlich sofort zum TA. Ich dachte: nicht schon wieder , und nicht schon wieder Antibiotika. Meine TÄ war auf Fortbildung und ihr Ehemann (ebenfalls TA) vertrat sie und bot mir , bzw Fin´eine Bioresonanz an, um festzustellen, ob Fin´wieder Probleme mit dem Rachen hätte – und tatsächlich , darauf schlug er an…Er bekam Gott sei Dank nur eine Spritze und seitdem geht es ihm wieder gut. Nur – Eine Frage vom TA läßt mir keine Ruhe: Ob es denn nicht auch ein epileptischer Anfall gewesen sein könnte??? Denn als ich dem TA den Vorgang schilderte und auch sagte, ich wollte ihm die Zunge rausziehen ( das hatte man mir damals in München geraten , so zu handeln) , aber Fin´das Kiefer so zusammenhielt, kam eben diese Frage! Ich weiß halt nicht, ob Finley schon die Vorahnung mit der Zunge hatte, denn damals machte ich es ja immer, oder ob es wirklich ein Kieferkrampf war…
Ich habe im Internet recherchiert und eigentlich dahingehend , wie Finley sich verhalten hat , nichts gefunden.( Außer dem Kieferkrampf). Allerdings höre ich jetzt von Leuten, daß es Hunde gibt, die einfach zusammensacken, aufstehen und rumlaufen , als wäre nie etwas gewesen, und daß dieses epileptischen Ursprungs sei…
Vielleicht war es damals wirklich ein epileptischer Anfall , der einfach mit Finley´s geschwächtem Körper einherging ? Ich beobachte Fin´und lasse ihn selten alleine – aber es ist kein Dauerzustand ! Ich hoffe auf´s Innigste, daß es nur wieder eine „Hals-Nasen-Rachen-Geschichte“ war. Auch habe ich schon mit meiner TÄ gesprochen, die sagte, man könne das durch eine Blutabnahme klären – und das werde ich demnächst auch machen lassen. Obwohl mir der Kleine furchtbar leid tut, wenn sie ihm schon wieder Blut abnehmen müssen, denke ich doch, daß es besser für alle ist ! Und sollte sich wirklich die schreckliche „Vermutung “ bestätigen, kann man ihn sofort behandeln…
 Ich werde natürlich weiter berichten !!!

Apr 23, 2009 | 1 | Finleys Krankheit

Ein Eintrag zu “Finley macht mir Sorgen !!!”

  1. Liane Seemann schreibt:

    Hallo ihr Armen,ich habe gerade Euren Bericht über Finley gelesen.Mir sind die Tränen gekommen!!!Ich hoffe das die Op dem kleinen Schätzchen helfen wird.Auch wir haben zwei Möpschen.Was habe ich ein Glück mit den Mädels.Toi,toi toi!
    Als wir unseren Traum vom Mops verwirklichen wollten,sind wir sehr blauäugig an die Sache gegangen.Wir waren auch beim Mprv.
    Wir endschieden uns für einen Welpen mit kurzer Nase.Sie ist mittlerweile 3 Jahre alt und kerngesund.Keine Tierarztbesuche…Ausser zum Impfen.Ihren 1. Wurf hat sie ohne Probleme bekommen und alle 7 Welpen gut aufgezogen.Eine Süsse ist bei uns geblieben,und auch absolut gesund.
    Ich finde es sehr schade das auch unter den Zuchtverbänden ein Kampf stattfindet.Ob mit Nase oder ohne…!Das wichtigste ist die Gesundheit.Wir als Besitzer des Familiemitgliedes,leiden wie in Eurem Bericht, grausige Qualen mit den süssen Möpschen.
    Ich wünsche Euch allen,bsonders Finley,viel Gesundheit und ich drücke gaaaanz doll die Daumen das alles gut wird!!!!!!!

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