Der Tag X – oder ein „schwarzer“ Tag…

Stellt Euch vor Leute, ich fiel in Ohnmacht. War total weggetreten für ein paar Sekunden.
Aber nicht , daß ihr jetzt gleich denkt, es hat mit meiner Brachyzephalie zu tun – NEIN !!
Aber für genug Aufregung hab ich gesorgt, daß kann ich Euch bellen. Bis die Zweibeiner rausfanden, daß mich etwas gestochen hatte, war ein langer Samstagnachmittag ( Notdienst natürlich- was sonst) vorüber…
Angefangen hatte alles indem Frauchen kleine kreisrunde Knubbel auf meiner Haut feststellte und sofort die TÄ anrief. Die sagte, sie sei gerade nicht zuhause, Frauchen solle die Dinger weiter beobachten und wenn sie abends nachhause käme, würde sie sich es  ansehen. Aber ich war doch früher bei ihr, als geplant. Ich stickte plötzlich und ging augenblicklich in die Knie. Frauchen reagierte sofort und steckte mir ihre Finger in meinen Hals, um mir Luft zu verschaffen. Da sie alleine zuhause war, mußte sie mich in meiner mittlerweile eingetretenen Ohnmacht liegen lassen. Sie hatte Todesangst um mich und wußte erst gar nicht, ob sie weiter für eine Luftzufuhr bei mir sorgen sollte oder die TÄ anrufen. Die TÄ trat sofort den Rückweg zur Praxis an und wir ( ich hatte mittlerweile mein Köpfchen schon wieder gehoben und sah mit heraushängender Zunge und ganz belämmert wieder die Welt) fuhren sofort los. Bei der TÄ angekommen, fragte diese sich erstmal , was denn das für Knubbel seien, die sich mittlerweile rasant vermehrt hatten – ob mich etwas gestochen hatte vielleicht??
Aber Frauchen konnte dazu nix sagen, sie hatte nichts dementsprechendes mitbekommen. Natürlich kann es auch eine allergische Reaktion sein, aber auf was?? Sie gab mir schließlich ein abschwellendes Mittel und Weißdorn für mein Herz wegen der Aufregung und wir fuhren wieder nachhause… Leute , Leute, kaum waren wir eine Stunde zuhause, fielen Frauchen und Herrchen ( der mittlerweile wieder zuhause war) auf, daß mein Gesicht plötzlich anschwoll… Also , wieder zum Telefonhörer gegriffen , um nochmals die TÄ zu konsultieren. Die war mittlerweile bestimmt von uns schon überstrapaziert, denn ihre Besorgungen , die sie machen wollte, verhinderten wir gewaltig…
Dort bekam ich nochmal ein abschwellendes Mittel und endlich wurde festgestellt, daß mich etwas ( Biene ? , Wespe ? ) in die Lefze gestochen hatte !!! Die ganzen Schleimhäute waren geschwollen.
Zuhause schwoll alles im Zeitraffer ab. Ich war wieder den Umständen entsprechend fit, dafür hätte Frauchen aber nun dringend Beruhigungsmittel gebraucht, sie war fix und fertig.
An diesem Nachmittag hatte sie doch sehr um mein Leben gebangt !

Euer nun wieder Bienenwespenstichfreies Finnchen

 

Aug 23, 2010 | 0 | Geschichten von und zu Romeo & Finley

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